Evangelische Christophorus-Kirchengemeinde Groß Kreutz

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Pfarrer Kuhnt und seine Frau feierten in Groß Kreutz ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.

 

 

Wir beide feierten am 28. August in Groß Kreutz unser 25-jähriges Dienstjubiläum Es war ein wunderbarer Tag für uns. Unsere Gemeinde hat uns eine große Freude bereitet. Dafür sind wir sehr dankbar. Die Predigt im Gottesdienst hielt Superintendent Teichmann. Es war seine letzte im Kirchenkreis. Aus den Gemeindekreisen, vom Gemeindekirchenrat, vom CVJM, vom Kirchenkreis, vom Bürgermeister und Ortsvorsteher wurden uns herzliche Grüße überbracht. Eine Bildpräsentation unserer Kinder führte allen die Vielfalt der Ereignisse in 25 Jahren vor Augen. Es gab viele dankbare, liebevolle und ehrende Worte. Die Fülle der Blumen, Geschenke und Briefe aus der Gemeinde sind für uns ein Zeichen der herzlichen Verbundenheit. Diese ist in all den Jahren sehr gewachsen und Groß Kreutz ist für uns und unsere Kinder zur Heimat geworden. Darüber sind wir glücklich und froh und danken Gott für die gute Zeit in Groß Kreutz.

Wenn man auf 25 Jahre zurückblickt, dann ist das schon etwas Besonderes. Am 28. Juli 1986 war der Umzug von Mörz hierher. Es war für uns eine persönliche Berufung, diesen Weg zu gehen. Unseren Dienst verstehen wir als einen gemeinsamen in der Verantwortung vor Gott und seiner Gemeinde.

Vieles hat sich in 25 Jahren verändert. Das ganze Leben ist stete Veränderung. Die „Wende“ war ein großer Einschnitt. Wir haben alle gefragt: Wie wird sich nun alles entwickeln? Die Zahl der Gemeindeglieder nahm ab. Pfarrstellen wurden gestrichen, Gemeinden fusioniert. Viele unserer Gebäude befanden sich in einem schlechten Zustand. Die Frage nach dem Geld wurde immer wieder gestellt und ob wir unsere Gebäude weiter halten können. Probleme und Sorgen. Was uns lieb und wichtig war, hat sich verändert. Nicht immer hat uns das erfreut.

Auch die Gemeindearbeit erforderte Veränderungen. Was soll ein Pfarrer tun in einem Bereich, in dem früher vier Pfarrer tätig waren? Müssen wir nicht auch alle unsere Erwartungen im Blick auf die Gemeindearbeit ändern? Und wenn ja, wer sagt uns, was richtig ist? Wir haben diskutiert, miteinander gerungen, gebetet und angepackt und dürfen dankbar sein über allem, was erreicht wurde.

Es hat sich eine Menge getan und verändert! Viele sind ehrenamtlich in der Gemeinde tätig. Sie sind der Schatz unserer Gemeinde. Der CVJM ist entstanden und trägt sichtbare Frucht nicht nur in der Gemeinde, sondern auch in der ganzen Region. Der Gottesdienst ist vielen von uns immer wichtiger geworden. Viele unserer Gebäude sind inzwischen in einem guten Zustand. Die größte und schönste Veränderung hat aber bei denen stattgefunden, die in Ihrem Herzen ein Ja zu Jesus gefunden und gesagt haben. 

Nicht alles ist gelungen. Das Glück des einen war oft das Unglück des anderen. Manches blieb auf der Strecke. Persönliche Enttäuschungen blieben nicht aus. Wenn wir es geschafft haben, uns zu versöhnen, ist es ein Geschenk Gottes gewesen.

Bei allem bleibt jedoch die Frage: Sind wir und sind Sie bereit zur allergrößten Veränderung des Lebens? Bereit dazu, es zuzulassen, das Gott uns verändert? Nicht so, wie wir sein möchten, sondern so, wie er es möchte, seinem Sohn Jesus immer ähnlicher? Nur auf diese Veränderung kommt es an.

Das ist unser beider Wunsch, dass Gott solche Veränderung in uns schafft und dass wir es zulassen. So wird die Gemeinde gebaut und wachsen, auch die unsere. Beten, kämpfen und ringen wir weiter darum.

Herzlichen Dank noch einmal für alle Segenswünsche und guten Worte anlässlich unseres gemeinsamen Weges in 25 Jahren!

Bernd und Christel Kuhnt

 

 

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