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Evangelische Christophorus-Kirchengemeinde Groß Kreutz Die Bibel
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Pfarrer Kuhnt und seine Frau feierten in Groß Kreutz ihr
25-jähriges Dienstjubiläum.
Wenn man auf 25
Jahre zurückblickt, dann ist das schon etwas Besonderes. Am 28. Juli 1986 war
der Umzug von Mörz hierher. Es war für uns eine persönliche Berufung, diesen
Weg zu gehen. Unseren Dienst verstehen wir als einen gemeinsamen in der
Verantwortung vor Gott und seiner Gemeinde. Vieles hat sich in
25 Jahren verändert. Das ganze Leben ist stete Veränderung. Die „Wende“ war
ein großer Einschnitt. Wir haben alle gefragt: Wie wird sich nun alles
entwickeln? Die Zahl der Gemeindeglieder nahm ab. Pfarrstellen wurden
gestrichen, Gemeinden fusioniert. Viele unserer Gebäude befanden sich in
einem schlechten Zustand. Die Frage nach dem Geld wurde immer wieder gestellt
und ob wir unsere Gebäude weiter halten können. Probleme und Sorgen. Was uns
lieb und wichtig war, hat sich verändert. Nicht immer hat uns das erfreut. Auch die
Gemeindearbeit erforderte Veränderungen. Was soll ein Pfarrer tun in einem
Bereich, in dem früher vier Pfarrer tätig waren? Müssen wir nicht auch alle
unsere Erwartungen im Blick auf die Gemeindearbeit ändern? Und wenn ja, wer
sagt uns, was richtig ist? Wir haben diskutiert, miteinander gerungen,
gebetet und angepackt und dürfen dankbar sein über allem, was erreicht wurde.
Es hat sich eine
Menge getan und verändert! Viele sind ehrenamtlich in der Gemeinde tätig. Sie
sind der Schatz unserer Gemeinde. Der CVJM ist entstanden und trägt sichtbare
Frucht nicht nur in der Gemeinde, sondern auch in der ganzen Region. Der
Gottesdienst ist vielen von uns immer wichtiger geworden. Viele unserer
Gebäude sind inzwischen in einem guten Zustand. Die größte und schönste
Veränderung hat aber bei denen stattgefunden, die in Ihrem Herzen ein Ja zu
Jesus gefunden und gesagt haben. Nicht alles ist
gelungen. Das Glück des einen war oft das Unglück des anderen. Manches blieb
auf der Strecke. Persönliche Enttäuschungen blieben nicht aus. Wenn wir es
geschafft haben, uns zu versöhnen, ist es ein Geschenk Gottes gewesen. Bei allem bleibt
jedoch die Frage: Sind wir und sind Sie bereit zur allergrößten Veränderung
des Lebens? Bereit dazu, es zuzulassen, das Gott uns verändert? Nicht so, wie
wir sein möchten, sondern so, wie er es möchte, seinem Sohn Jesus immer
ähnlicher? Nur auf diese Veränderung kommt es an. Das ist unser beider
Wunsch, dass Gott solche Veränderung in uns schafft und dass wir es zulassen.
So wird die Gemeinde gebaut und wachsen, auch die unsere. Beten, kämpfen und
ringen wir weiter darum. Herzlichen Dank noch
einmal für alle Segenswünsche und guten Worte anlässlich unseres gemeinsamen
Weges in 25 Jahren! Bernd und Christel
Kuhnt |
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