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Evangelische Christophorus-Kirchengemeinde Groß Kreutz Die Bibel
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Historisches
Die ältesten Gebäude
in unseren Dörfern sind zumeist Kirchen. Solange es unsere Dörfer gibt, haben
auch Christen ihre Geschichte und den Alltag der Menschen bestimmt. Seit dem
Tag, an dem die Kirchen erbaut wurden, haben sie das Bild der Dörfer geprägt
und sind ihre geistliche Mitte gewesen. Wenn
sich eine Gruppe von Menschen versammeln will, benötigt sie einen Raum oder
ein Haus. Einst versammelte sich die christliche Gemeinde - so berichtet die
Bibel - „hin und her in den Häusern“. Als die Gemeinden größer wurden, genügten
diese kleinen Räume nicht mehr. Man baute Häuser, „die dem Herrn Jesus
Christus gehören“, in Griechisch, der Ursprache der Bibel “kyriake“. Von
diesem Wort stammt unser deutsches Lehnwort „Kirche“. Die
Gemeinden legten großen Wert darauf, ein würdiges Gotteshaus zu besitzen. Sie
scheuten weder Geld noch andere Opfer, um einen würdigen Versammlungsraum,
eine würdige Kirche ihr Eigen zu nennen: zum Singen und Beten, Predigen und Hören,
für Gottesdienste, Tauf- und Abendmahlsfeiern. Das Gotteshaus wurde zumeist
in der Mitte des Ortes errichtet. Es sollte ein Bekenntnis zum Herrn sein und
als „Herrenhaus“ auf den
wahren Herrn dieser Welt hinweisen. Unsere Kirchen wollen Ausdruck des
Bekenntnisses zum lebendigen Gott sein, zu dem Herrn, bei dem wir uns
geborgen wissen dürfen in Zeit und Ewigkeit. Das auffälligste äußere
Kennzeichen einer Kirche ist ihr Turm. Ihn sehen wir schon von weitem. Der
Turm ragt wie ein ausgestreckter Zeigefinger in den Himmel und macht auf die
Kirche und den Herrn der Kirche aufmerksam: „Der Herr ist unser Gott!“ Über
die Anfänge unserer Dorfkirchen wissen wir meist wenig. Sie wurden oft
wehrhaft gebaut. In der Anfangszeit wurden sie nicht nur für Versammlungen
der Gemeinde genutzt, sondern boten den Menschen auch Schutz vor Angriffen.
Im Laufe der Jahrhunderte vergrößerte man die Kirchen oder ersetzte sie durch
einen Neubau, wie z.B. in Bochow. Die
Kernbotschaft des christlichen Glaubens zeigt ein Wort aus der Bibel auf: „So
sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle,
die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“
(Johannes 3,16)
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Unser
Buchtipp: “Im märkischen Havelland“ Soeben ist das Buch von Gertrud Schiller “Im märkischen Havelland“ erschienen.
Hierin wird unsere Gemeinde Groß Kreutz (Havel) mit seinen
Dörfern Bochow, Krielow, Deetz, Schmergow, Götz, Groß Kreutz, Schenkenberg
und Jeserig vorgestellt. Sie erhalten viele geschichtliche Informationen und
lernen Menschen kennen, die hier leben und arbeiten. Die Kirchengemeinden, Vereine
und Betriebe werden vorgestellt. Viele schöne Fotos aus Vergangenheit und
Gegenwart bringen Ihnen unsere Gemeinde nahe und laden zu einem Besuch ein.
In mühevoller Kleinarbeit ist ein wertvolles Buch entstanden. Ein wunderbares Präsent zum Verschenken. Ein
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