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Historisches in Krielow
Der Dorfkern von
Krielow ist ein kurzes Straßendorf. Es ist von Moorniederungen umgeben.
Westlich des Dorfes und am Spitzen Berg wurden steinzeitliche Grabfunde entdeckt.
Eine slawische Siedlung fand man nordöstlich von Krielow. Ein ausgedehntes
Urnengräberfeld erstreckt sich am Weinberg. Schon 1248 wurde Krielow erwähnt.
Nördlich des Dorfes
liegt ein kleiner Burgwall aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Er
hat einen Durchmesser von 25 Metern. Es war vermutlich der ehemalige
Schulzensitz, denn von einem Adligen wird nichts erwähnt, als die Markgrafen
1248 das Dorf dem Kloster Lehnin überließen. Im Landbuch Kaiser Karls von
1375 werden sieben Kossäthen, ein Krug, eine Windmühle und ein See erwähnt.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurden fast alle Bauernhöfe zerstört.
1796 zog ein Brand das halbe Dorf arg in Mitleidenschaft. Deshalb gibt es in
Krielow auch nur wenige Gebäude mit historischem Charakter. Die Kirche ist ein
schlichter Putzbau aus dem 18. Jahrhundert. Sie war in einem schlechten
Zustand. Ihr Abriss wurde erwogen. Dazu kam es jedoch nicht, denn sie wurde
1964 umfassend wieder hergestellt. In ihr kann man einen bäuerlichen
Kanzelaltar bewundern. Die Bilder der Altarretabel sind vom Beginn des 18.
Jahrhunderts. Im Jahr 2003 hat die Kirche eine elektrische Funkuhr erhalten. Auf dem Spitzen Berg
machte Otto Lilienthal 1891 seine ersten Flugversuche. Teile des Berges
fielen der Kiesgewinnung für den Eisenbahn- und später für den Autobahnbau
zum Opfer. Abendmahlsbild auf
der Altarretabel
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n Otto Lilienthals erster Flug zwischen
Krielow und Derwitz n Schrift aus dem Turmknopf der Kirche in
Krielow n Schreiben von Pastorin Bluhm über das
Gemeindeleben in Krielow im Jahre 1964 |
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